ModuleStudio 0.5.1 wurde veröffentlicht
Wir freuen uns die neue MOST-Version 0.5.1 veröffentlichen zu können, welche zahlreiche Fehler behebt. Neben diesen Korrekturen wurden auch einige neue Funktionen integriert.
In den Editoren gibt es eine kleine Neuerung: die Performance der Live-Validierung wurde durch Schließen eines Speicherlecks verbessert.
Ansonsten lag der Fokus für diese Version vor allem auf dem Generator. Hier die Erweiterungen in Generator und Modellierungssprache im Detail:
- Eine Menge Bugfixes
- In dieses Release sind viele Korrekturen eingeflossen, vor allem bei der Behandlung von Relationen mit Doctrine.
- Factories für Business Entities und Collections
- Für jede Anwendung wird nun eine Factory-Klasse generiert, mit der die Instantiierung neuer Business-Objekte auf eine Zeile Code reduziert wird. Diese Factory bekommt auch den Kontext übergeben, von dem aus das Objekt angefordert wurde. Zum Beispiel kann dies eine Action, ein Form-Handler oder auch ein Content-Type sein. Damit ist es möglich, in Spezialisierungen dieser Factory-Klasse verschiedene Business-Klassen je nach Kontext zu verwenden.
- Verbessertes Handling von User-Feldern
- Hat man in einer Entität Benutzerfelder, so wird das Bearbeiten dieser Felder nun mit einer AutoComplete-Funktion in den Formularen realisiert.
- Behandlung von Upload-Feldern mit verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten im Modell
- Man kann nun bei Upload-Feldern einige Einstellungen modellieren, zum Beispiel die erlaubten Dateitypen, den Namen des Unterordners, in dem die Dateien gespeichert werden, oder auch das Schema zur Benennung der hochgeladenen Dateien. Der Generator erzeugt daraus ein komplettes Upload-Handling, bei Bildern inklusive Support für das Thumbnail-Modul.
- Relationen verwalten
- Die Behandlung von Relationen wurde komplett überarbeitet, insbesondere in den Edit-Formularen. Es ist möglich, beim Bearbeiten einer Entität andere Objekte durch AutoComplete-Felder auszuwählen, zu referenzieren und zu verwalten (Inline Editing). Jede Relation hat eine neue Einstellung namens "Edit-Typ" auf Modellierungsebene. Damit kann definiert werden, auf welcher Seite der Beziehung welche Aktionen möglich sein sollen.
- Verbesserte Ajax-Unterstützung
- Neben dem Zikula.ImageViewer wird auch die Bibliothek Zikula.UI verwendet. Beim Anschauen und Editieren von Objekten werden damit referenzierte Objekte bearbeitet oder eingeblendet.

- Direkte Validierung
- Beim Bearbeiten von Entitäten wird nun für einige Feldtypen auch client-seitige Validierung mit validation.js unterstützt.
- Beschreibungen der Elemente
- Jedes Modellelement hat ein neues Feld zur fachlichen Dokumentation. Im Hauptgenerator wird diese Information derzeit nur verwendet für die Anwendung selbst (Modulbeschreibung), Entitäten (Beschreibungstext am Kopf der Listenansicht) und deren Felder (Tooltips mit Zikula.UI für die Labels in Edit-Formularen).
Als Beispiel dafür, wie sich eine generierte Anwendung im Moment "anfühlt", haben wir ein kleines Testmodul bereitgestellt. Es besteht aus vier Tabellen und zeigt lediglich die Grundfunktionen (also z.B. keine Vererbung oder Doctrine-Behaviors). Das Modul beinhaltet Kunden, die je eine Adresse (1:1) und mehrere Aufträge (1:n) haben können. Jeder Auftrag referenziert mehrere Produkte (m:n).
Um dieses Modul (und auch alle anderen, die mit MOST 0.5.1 erstellt wurden) auszuprobieren, sollte zuvor die aktuelle Entwicklungs-Version von Zikula 1.3 installiert werden. Idealerweise packt man noch das Thumbnail-Modul dazu, das ist aber nicht notwendig.
Ein besonderer Dank geht an Roland Bär (planetenkiller), der viele nützliche Bugreports und Doctrine-Tips zu diesem Release beigesteuert hat.
Wir wünschen viel Spaß beim Testen und freuen uns über Euer Feedback. Wichtig: die generierten Anwendungen sind noch nicht für Produktivumgebungen geeignet. Es gibt noch viele Bugs zu finden und auch der Code von 1.3 könnte sich ändern, so dass diese Version von ModuleStudio besser zum Experimentieren eingesetzt werden kann, um sich mit der modellgetriebenen Realisierung von Zikula-Anwendungen anzufreunden.
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